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Nachwuchs im Anflug – Xerostomie in der Schwangerschaft

Dr. Jan Wrede

Letztes Update am Oktober 13, 2020

Auch wenn die Schwangerschaft für viele Frauen die wohl wichtigste und erinnerungswürdigste Zeit in ihrem Leben ist, so geschehen währenddessen doch viele Veränderungen im eigenen Körper. Einer der häufigsten, zu einem frühen Zeitpunkt auftretenden Effekte ist das Austrocknen der Mundhöhle. Erfahren Sie mehr hierzu bei uns!


Warum Flüssigkeit so wichtig für Schwangere ist

Wer ein Kind erwartet, der hat mit diversen gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. 

Eines der Probleme, die meistens relativ früh in der Schwangerschaft auftreten, kann ein trockener Mund sein. Die Erklärungen dafür sind zum Glück denkbar einfach und sind nicht direkt durch das Kind verantwortet. Vielmehr ist Mundtrockenheit ein Nebeneffekt der klassischen, körperlichen Beschwerden, die diese Zeit mit sich bringt. 

Die wichtigsten Auslöser kann man dabei in einem Wort zusammenfassen: Dehydration. Ein fehlerhaftes Management  des Wasserhaushalts zählt schon, ohne dass man schwanger ist, zu den Hauptauslösern eines trockenen Halses. Machen Sie sich bewusst: in diesen neun Monaten muss die Schwangere Wasser für zwei trinken! Wissenschaftlich belegen lässt sich das unter Betrachtung der Nierentätigkeit. Diese ist bereits ab Monat Eins deutlich erhöht und sorgt wiederum für einen erhöhten Mineralausstoß. Da eben diese Mineralien folglich nicht dahin transportiert werden können, wo der Körper sie benötigt, treten trockene Schleimhäute und Durstgefühl als Mangelerscheinung auf. Leider ist das nicht der einzige Faktor, der es der Schwangeren in diesen neun Monaten schwer macht, genügend Flüssigkeit in ihrem Körper zu speichern. Insbesondere die berüchtigte Morgenübelkeit, welche bei bis zu 85% der schwangeren Frauen auftritt, leistet ihren Beitrag. In jedem Fall sollten die Schwangere ihrem Körper vermehrt Wasser zuführen, unabhängig davon, ob die oben genannten Probleme bei ihr auftreten oder nicht.


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Schwangerschaftsschnupfen zwingt Schwangere zur Mundatmung

Ein weiterer Auslöser für einen trockenen Mund kann direkt mit einer anderen Begleiterscheinung in Verbindung gebracht werden. Bis zu einem Drittel aller Frauen in anderen Umständen leiden unter Schwangerschaftsrhinitis, oder einfacher ausgedrückt: Schnupfen. Der große Unterschied zu einem normalen Schnupfen, wie er bei jeder gewöhnlichen Erkältung vorkommt, ist, dass bei dieser Form keine Entzündungen, Allergien oder sonstige Infektionen als Grund vorliegen.

Um diesen Schnupfen trotzdem zu erklären, müssen wir die Umstellungen im Körper einer schwangeren Frau betrachten. Ganz oben steht dabei natürlich der Hormonhaushalt. Während die Schwangere ihr Kind erwartet, ist der Östrogenspiegel deutlich höher als zu regulären Zeiten. Dies sorgt unter Anderem dafür, dass ihr ganzer Körper wesentlich stärker durchblutet wird. Das betrifft auch die Schleimhäute, die daraufhin mehr Sekret produzieren als gewöhnlich und so die Nase verstopfen. Da dies bis zur Geburt durchaus dauerhaft sein kann, ist auch dieser Beitrag zur Dehydration nicht zu unterschätzen. Der entscheidendere Zusammenhang zur Mundtrockenheit ist dabei jedoch ein anderer. Wenn die Nase durch Sekret verstopft wird, atmen wir automatisch vermehrt durch den Mund, um die optimale Sauerstoffversorgung zu gewährleisten. Dies ist auch der Grund, warum 35% der Schwangeren nachts schnarchen. Die erzwungene Mundatmung lässt den Rachenraum vibrieren und sorgt somit für die bekannte Geräuschkulisse. Insbesondere in der trockenen Schlafzimmerluft kann das nachts den Mund austrocknen. Eine echter Grund zur Sorge ist das allerdings nicht. Mit der Normalisierung des Hormonspiegels nach der Geburt verschwindet auch der Schnupfen wieder. Nur in bestimmten Fällen kann die Mundtrockenheit auch in Zusammenhang mit dem sogenannten Schwangerschaftsdiabetes auftreten, bei dem ein Problem mit dem Hormonmanagement zugrunde liegt.

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Dr. Jan Wrede

Arzt, Berlin

Jan Wrede arbeitet als Arzt in Berlin. Er hat an der FAU Erlangen-Nürnberg und der Semmelweis-Universität, Budapest, Humanmedizin studiert. Bereits während des Studiums hat er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge, insbesondere zum Thema Schnarchen, verfasst.

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