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Wie ein CPAP-Atemluftbefeuchter Ihre CPAP-Therapie erleichtern kann

Dr. Hannes Wakonig

Letztes Update am April 16, 2020

Um die CPAP-Therapie so angenehm wie möglich für die Betroffenen zu gestalten, wurden im Laufe der Zeit immer wieder neue Hilfsgeräte und Utensilien entwickelt. Auch der Atemluftbefeuchter erleichtert die Therapie für viele Patienten. Wie er funktioniert und was Sie darüber wissen sollten, lesen Sie hier.

Fällt im Zusammenhang mit einer CPAP-Therapie der Begriff Befeuchtung, ist die Befeuchtung der Luft gemeint, die zwischen dem CPAP-Gerät und dem Patienten fließt.  Das Gerät, das für diese Befeuchtung zuständig ist, heißt Atemluftbefeuchter. Moderne CPAP-Geräte sind regelmäßig mit Atemluftbefeuchtern kompatibel, die zusätzlich erworben werden können oder von dem CPAP-Versorgungsunternehmen gleich mitgeliefert werden. Sie verbessern die Therapiequalität erheblich und führen so zu weniger Therapieabbrüchen. Denn über das CPAP-Gerät nehmen die Nutzer wegen des höheren Luftdrucks deutlich mehr Luft als sonst auf, wodurch die Atemwege, insbesondere die Nase, austrocknen. Dagegen helfen Atemluftbefeuchter.


So funktioniert ein Atemluftbefeuchter

Der Atemluftbefeuchter ist in der Regel eine Art Wassertank und kann in das CPAP-Gerät zusätzlich eingesetzt werden. Vor dem Schlafengehen wird dieser Wassertank mit Wasser aufgefüllt. Im Boden des Atemluftbefeuchters befindet sich eine Metallplatte, die dann vom CPAP-Gerät erwärmt wird. Die Metallplatte erwärmt wiederum das Wasser, das sich in dem Atemluftbefeuchter befindet. Dadurch befindet sich Feuchtigkeit in dem Wassertank, die von dem Luftstrom des CPAP-Geräts aufgenommen wird. Je wärmer die Metallplatte des Geräts, desto stärker ist die Feuchtigkeit im Wassertank und damit in dem Luftstrom des CPAP-Geräts. Die feuchtere und auch wärmere Luft kann vom Patienten besser eingeatmet werden. Die Wärme der Metallplatte (und damit die zusätzliche Luftfeuchtigkeit) kann über das CPAP-Gerät selbst reguliert werden.


Wogegen hilft ein Atemluftbefeuchter konkret?

Feuchtere Luft (dank eines Atemluftbefeuchters) kann gegen einige unangenehme Nebenwirkungen der CPAP-Therapie helfen:

  • Verstopfte Nase: Viele CPAP-Nutzer klagen im Laufe Ihrer Therapie über eine verstopfte Nase oder trockene Nasen- oder Rachenschleimhäute. Haben die Symptome  ein bestimmtes Level (z.B. Nasenbluten) erreicht, brechen Patienten die Therapie häufig ab oder wenden sie nur noch unregelmäßig an. Mehr Details zu dieser unangenehmen CPAP-Nebenwirkung finden Sie in diesem Artikel
  • Mundatmung / Mundleckage: Eine verstopfte Nase kann außerdem dazu führen, dass der CPAP-Nutzer verstärkt durch den Mund atmet. Wenn er eine Nasen- oder Nasenpolstermaske nutzt, reduziert dies die Wirksamkeit der CPAP-Therapie erheblich. Denn die CPAP-Luft entweicht nun durch den Mund, anstatt im Rachenraum die Atemwege zu weiten und dadurch Atemaussetzer zu verhindern.

So nutzen Sie den Atemluftbefeuchter richtig – unsere Tipps

Mundatmung / Mundleckage: Eine verstopfte Nase kann außerdem dazu führen, dass der CPAP-Nutzer verstärkt durch den Mund atmet. Wenn er eine Nasen- oder Nasenpolstermaske nutzt, reduziert dies die Wirksamkeit der CPAP-Therapie erheblich. Denn die CPAP-Luft entweicht nun durch den Mund, anstatt im Rachenraum die Atemwege zu weiten und dadurch Atemaussetzer zu verhindern.

  • Es ist sinnvoll, den Atemluftbefeuchter schon ca. 30 Minuten vor dem Schlafengehen einzuschalten. Das Wasser ist dann bereits erwärmt und die Luftbefeuchtung kann dann sofort starten.
  • Für die Befüllung des Wassertanks nutzen Sie am Besten kalkarmes Leitungswasser. Verzichten Sie unbedingt auf die Zugabe von Ölen oder Aromen in das Wasser. Nur in besonderen Fällen (wie z.B. schwaches Immunsystem oder zweifelhafte Leitungswasserqualität) ist es notwendig, das Wasser vorher abzukochen oder destilliertes Wasser zu nehmen.  
  • Der Wassertank sollte jeden Tag bis zur maximalen Grenze gefüllt werden, denn der Wasserverbrauch in einer Nacht schwankt und hängt von vielen Faktoren ab (z.B. Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit im Raum oder Modell des Atemluftbefeuchters). 
  • Das Wasser im Befeuchter muss täglich gewechselt werden, auch wenn der Inhalt in der Nacht nicht vollständig aufgebraucht wurde. 
  • Spülen Sie den Befeuchter täglich aus und reinigen Sie ihn wöchentlich mit einer Essigessenzlösung oder einem speziellen CPAP-Entkalker. Beachten Sie hierzu auch stets die Vorgaben der Gebrauchsanweisung Ihres CPAP-Geräts oder Atemluftbefeuchters. Detaillierte Informationen zur Reinigung des Atenluftbefeuchters finden Sie auch in unserem Artikel.
  • Wie stark die Befeuchtung eingestellt werden sollte, hängt zum einen von der jeweiligen Jahreszeit, zum anderen von den persönlichen Vorlieben des Nutzers ab. CPAP-Experten raten dazu, die Luftfeuchtigkeit jedes Quartal zu überprüfen. Viele Nutzer haben häufig nur in den Wintermonaten mit einer verstopften Nase und trockenen Schleimhäuten zu kämpfen. Im Winter ist die Schlafzimmerluft typischerweise kälter und kann dadurch weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Deswegen ist es im Winter ratsam, die Befeuchtung höher zu stellen. Auch wenn Sie morgens mit einer verstopften Nase oder trockenem Mund aufwachen, sollten Sie die Feuchtigkeit höher stellen. Im Zweifel sollte die Luftfeuchtigkeit eher zu hoch als zu niedrig eingestellt werden. Ganz wichtig: Es ist ein Irrglaube, dass durch höhere Luftfeuchtigkeit der Nutzer mehr Bakterien einatmet oder Bakterienwachstum begünstigt wird. 
  • Sie haben Probleme mit Wasser im Schlauch? Hierfür haben wir eine Reihe von Lösungsvorschlägen, die Sie in unserem Spezial-Artikel “Wasser im CPAP-Schlauch” finden.

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Dr. Hannes Wakonig

Geschäftsführer

Hannes Wakonig kommt aus dem Bereich Marketing und Finance und hat vorher schon in der Medizintechnik gearbeitet. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von SomniShop (health.On Ventures GmbH) und AescuBrands.

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