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Wasser im CPAP-Schlauch – unsere 5 Tipps, was Sie dagegen tun können

Dr. Hannes Wakonig

Letztes Update am Juni 2, 2020

Wasser im CPAP-Schlauch und gurgelnde Geräusche sind für viele CPAP-Patienten ein großes Ärgernis. Wir geben Ihnen fünf Empfehlungen, wie Sie das beenden und wieder ruhig schlafen können.

So wirkungsvoll die CPAP-Therapie auch ist, die Störfaktoren machen es den Patienten nicht immer leicht. Um diese Störfaktoren zu vermeiden, müssen die Betroffenen viele scheinbar nebensächliche Kleinigkeiten beachten. Auch das Thema Kondenswasser im CPAP-Schlauch scheint für viele auf den ersten Blick unerklärbar, denn manchmal befindet sich Wasser im Schlauch und dann wiederum nicht. Viele CPAP-Nutzer klagen vor allem in den Wintermonaten über Kondenswasser in Ihrem Schlauch.


Wie bildet sich Kondenswasser im CPAP-Schlauch? Eine kurze Erklärung

Die Temperatur im Schlafzimmer ist meistens im Vergleich zu den restlichen Räumen im Haus relativ kühl. Die warme und feuchte Atemluft kühlt durch die Berührung mit kälterer (Schlafzimmer-)Luft ab. Wenn Luft abkühlt, sinkt damit ihre Fähigkeit Feuchtigkeit zu halten  – es kommt zu einer sogenannten Kondensatbildung. Das bedeutet, die Menge an Wasser, welche die Luft speichern kann, hängt von der Temperatur ab. Warme Luft kann viel Wasser speichern, kalte Luft dagegen nur wenig. 

Beziehen wir diese Erklärung nun auf die CPAP-Therapie. Unsere Luft, die wir ausatmen, ist relativ warm und feucht. Auch die Luft des CPAP-Geräts wird durch die Geräte häufig (z.B. durch einen beheizbaren Schlauch) erwärmt. Der Schlauch selbst hingegen ist von der kalten Luft des Schlafzimmers umschlossen. Fließt die warme und feuchte Luft in den Schlauch, kühlt diese ab und kann nicht mehr so viel Wasser speichern – das Wasser kondensiert und es bilden sich Tröpfchen im Schlauch.


Was Sie gegen Wasser im CPAP-Schlauch tun können

Für dieses Problem gibt es mehrere Lösungen, die auch miteinander kombiniert werden können:

1. Moderne CPAP-Geräte bieten mittlerweile regelmäßig die Möglichkeit, einen beheizbaren Schlauch anzuschließen. Die Heizung im Schlauch hält die Temperatur und damit das Befeuchtigungsniveau der Atemluft konstant und verhindert so ihre Kondensation.


2. Eine weitere hilfreiche Maßnahme kann sein, den Luftbefeuchter des CPAP-Geräts herunterzuregeln. Viele CPAP-Geräte verfügen über einen Luftbefeuchter, der das Austrocknen der Atemwege verhindern und somit die Therapie angenehmer für den Patienten gestalten soll. Ist der Befeuchtungsgrad allerdings zu hoch eingestellt, kann das vor allem in der kalten Jahreszeit zu Kondenswasser im Schlauch führen. Nutzer sollten ausprobieren, was ihre optimale Befeuchterleistung ist – diese kann sehr unterschiedlich sein.


3. Laut Schlafexperten liegt die optimale Schlaftemperatur zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Haben Sie jedoch Probleme mit einer Tröpfchenbildung im Schlauch, könnten Sie die Zimmertemperatur im Schlafzimmer nachts etwas erhöhen. Der Unterschied zwischen der Zimmertemperatur und der Temperatur der befeuchteten Atemluft kann so reduziert werden.


4. Um die Luft auch im Schlauch stets warm zu halten, gibt es sogenannte Schlauchhüllen. Die Hülle verhindert das Abkühlen der ausgeatmeten Luft – sie wird damit von der kühleren Luft im Zimmer isoliert. Da kein Temperaturabfall stattfindet, kann auch keine Kondensation entstehen. Das Produkt kann im Internet erworben oder auch einfach selbst hergestellt werden. Eine andere Alternative wäre, den Schlauch einfach mit unter die Bettdecke zu schieben. Der Effekt ist derselbe wie bei der Schlauchhülle.


5. Ein weiterer nützlicher Tipp ist die Position des Geräts. Der Anfeuchter sollte der tiefste Punkt im System darstellen, d.h. der Schlauch sollte zuerst über den Kopf des Patienten führen und dann abfallend zum Gerät verlaufen. Das Kondenswasser fließt dann zurück zum Gerät und nicht in die Maske. Für die optimale Positionierung des Schlauches können sogenannte CPAP-Schlauchhalter sehr hilfreich sein. So verhindern Sie auch Blubbergeräusche im Schlauch.

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Dr. Hannes Wakonig

Geschäftsführer

Hannes Wakonig kommt aus dem Bereich Marketing und Finance und hat vorher schon in der Medizintechnik gearbeitet. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer von SomniShop (health.On Ventures GmbH) und AescuBrands.

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