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Akupunktur und Akupressur – Wie traditionelle chinesische Medizin (TCM) gegen Schnarchen hilft

Dr. Jan Wrede

Letztes Update am April 6, 2020

Traditionelle chinesische Medizin (kurz: TCM) kann durchaus dazu beitragen, Ihr Schnarchen in den Griff zu bekommen. Neben Kräutertees und -mischungen können auch Akupressur und Akupunktur helfen. Zur Vorbeugung gibt es spezielle Ernährungstipps. Erfahren Sie mehr:


Akupressur als Mittel gegen Schnarchen

Bei der Akupressur wird auf bestimmte Energiepunkte am Körper Druck ausgeübt, damit sich mögliche Verspannungen lösen. Für jede Körperregion gibt es dabei spezifische Punkte. Über Leitungsbahnen im Körper – sogenannte Meridiane – wird der Druck in die Zielregion geleitet, wo sich dann Besserung einstellen soll.

Obwohl einige Patienten diese Behandlungsform in Anspruch nehmen und von Heilung berichten, ist die Existenz von Meridianen mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht nachgewiesen.

Zur Behandlung des Schnarchens liegen die Druckpunkte vor allem an der Hand. Es gibt beispielsweise Akupressur-Ringe, die nachts am kleinen Finger getragen werden. Der kontinuierliche Druck durch eine – in manchen Fällen auch zwei – kleine Erhebungen auf der Innenseite des Rings soll das Schnarchen verhindern. Erklärt wird es – so die Theorie – damit, dass die kleinen Erhebungen den Ellennerv stimulieren, der in der traditionellen chinesischen Medizin als Herz- oder Dünndarm-Meridian bezeichnet wird. Er verläuft über den Arm bis in den Nasen- und Rachenraum.


Akupunktur als Mittel gegen Schnarchen

Akupunktur basiert auf den gleichen Theorien wie die Akupressur. Hier wird allerdings mit kleinen Nadeln gearbeitet. Sie werden an bestimmten Stellen in die Haut gestochen, um so den Energiefluss im Körper umzulenken.

Für das Schnarchen ist der „Meisterpunkt 17“ in der Nähe des Schlüsselbeins relevant. Er steht laut TCM in direkter Verbindung mit den Atmungsorganen. In den “Meisterpunkt 17” werden eine oder auch mehrere Akupunktur-Nadeln eingesetzt – je nachdem, wie intensiv das Schnarchen ist. Die Nadeln werden nach 20 bis 30 Minuten wieder entfernt. In dieser Zeit bleibt der Patient ruhig liegen. Im Allgemeinen sind für die Behandlung des Schnarchens ungefähr zehn Sitzungen notwendig.

Akupunktur wird immer häufiger auch von Schulmedizinern mit Akupunktur-Fortbildung ausgeführt. Deshalb kann es durchaus sein, dass die Kosten dafür von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, insbesondere beim obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS). Allerdings wäre dies vor der Behandlung abzuklären.


Tees und Öle als Mittel gegen Schnarchen

Ein sehr bekannter Vertreter der Traditionellen Chinesischen Medizin in Bezug auf das Schnarchen und gesunden Schlaf ist Prof. TCM (Univ. Yunnan) Li Wu. Er führt in seinem Buch „Gesunder Schlaf mit TCM“ zum Beispiel verschiedene Tees auf, die bei Schnarchen helfen können. Außerdem bietet er Rezepte für Tees an, die gegen Mundtrockenheitals Folge der Mundatmung helfen können.

Neben Tees können auch ätherische Öle gegen das Schnarchen angewendet werden. Ein mit Vitaminen angereichertes Öl aus Pfefferminz, das in den Rachen gesprüht wird, soll das Weichteilgewebe im hinteren Rachenbereich leicht anspannen und straffen. Gelänge es mithilfe des Öls, das Gewebe am Gaumenbogen über längere Zeit straff zu halten, so würde dies tatsächlich Linderung bei Mundschnarchen bringen. Das dürfte bei den meisten ätherischen Ölen aber ein Problem ergeben: Der kontinuierliche Speichelfluss und Flüssigkeitsaustausch im Mundraum und Gaumenbereich sorgt dafür, dass der Ölfilm schnell ersetzt ist und die Gewebespannung nach kurzer Zeit wieder nachlassen dürfte.

Auch ätherisches Öl auf Basis von Thymian wird bisweilen gegen das Schnarchen empfohlen. Es soll vor dem Schlafengehen unter den großen Zeh gerieben werden, wo es die Reflexzonen stimuliert, die für den Nackenbereich zuständig sind. Ebenso gelten Öle aus Sandelholz, Eukalyptus, Lavendel und Majoran als Hilfsmittel gegen die nächtlichen Geräusche.

Inwieweit Tees und ätherische Öle tatsächlich dauerhaft Abhilfe gegen das Schnarchen schaffen können und gegen welche Formen von Schnarchen sie effektiv wirken können, ist wissenschaftlich bislang aber noch nicht belegt.


Ernährungstipps gegen Schnarchen

Neben der aktiven Behandlung mit Anti-Schnarch-Therapien aus der traditionellen chinesischen Medizin gibt es auch Ansätze zu einer generellen Veränderung der Ernährung, mit der im Ergebnis auch das Schnarchen unterbunden werden soll. Diese Therapie zielt jedoch eher darauf ab, das Schnarchproblem erst gar nicht entstehen zu lassen. Sie dient also zur Vorbeugung.

Zutaten in der täglichen Ernährung können sein: Quinoa, brauner Reis, Yam, Rote Beete, Karotten, Brokkoli, Papaya, Spinat, Mango, Zitrusfrüchte wie zum Beispiel Limetten und Grapefruits, Shiitaken und Ingwer. Generell ist es wichtig, in der täglichen Ernährung darauf zu achten, dass man Nahrungsmittel vermeidet, die Schleim und Feuchtigkeit produzieren. Solche Nahrungsmittel sind kalte und rohe Nahrung, öliges und fettiges Essen, Diätprodukte, Weißmehl, Zucker, Softdrinks, Weizen, Schokolade, Schellfisch, Kartoffeln, Tomaten und Auberginen. Insbesondere abends vor dem zu Bett gehen, sollte darauf geachtet werden, keine Snacks und Alkohol mehr zu verzehren.

Stress und Allergiemedikamente (Antihistamine) können ebenfalls zu Schnarchen und Übermüdung führen.

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Dr. Jan Wrede

Arzt, Berlin

Jan Wrede arbeitet als Arzt in Berlin. Er hat an der FAU Erlangen-Nürnberg und der Semmelweis-Universität, Budapest, Humanmedizin studiert. Bereits während des Studiums hat er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge, insbesondere zum Thema Schnarchen, verfasst.

Veröffentlicht am

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