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Mundtrockenheit? Daran kann es liegen

Dr. Jan Wrede

Letztes Update am Oktober 13, 2020

Jeder hat es schon einmal erlebt. Man wacht am Morgen auf und fühlt sich komplett ausgetrocknet. Doch während die meisten Menschen nach einem Glas Wasser problemfrei in den Alltag starten können, ist die Mundtrockenheit ein wiederkehrendes Leiden für andere. Damit es nicht so weit kommt geben wir Ihnen hier eine Übersicht über die Ursachen der so genannten Xerostomie.


Mundtrockenheit ist nicht gleich Mundtrockenheit

Zunächst ist es unerlässlich zwischen Xerostomie und der sogenannten Hyposalivation, einer Speichel-Unterproduktion, zu unterscheiden. Bei Xerostomie handelt es sich nämlich lediglich um die persönliche Wahrnehmung einen trockenen Mund zu haben, während sich bei Hyposalivation ein tatsächlicher Mangel an Speichel nachweisen lässt. Das Problematische: diese beiden Diagnosen gehen nicht zwingend Hand in Hand. Folglich gibt es Patienten, die über einen trockenen Mund klagen, obwohl ihre medizinischen Werte im Normalbereich liegen, als auch Patienten, die sich ihrer Mundtrockenheit nicht bewusst sind. Das kann zu ernsthaften Folgen führen. Aber was sind eigentlich die Ursachen, die zu einem lästigen trockenen Mund führen?


Formen der Xerostomie

Letztendlich gibt es für die subjektive Mundtrockenheit zwei Ursachen. Naheliegend ist natürlich der Mangel an Speichel durch die Hyposalivation. Aber wie kann es sein, dass Patienten ihren Mund als trocken empfinden, obwohl es keine messbare Unterproduktion gibt? Der Grund hierfür liegt in der zweiten Ursache: Eine veränderte chemische Zusammensetzung des Speichels.

Die Auslöser hierfür können vielfältig sein. Grundsätzlich fällt auf, dass es scheint, als trete die Mundtrockenheit umso häufiger auf, je älter die Menschen sind. Diese Annahme ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Tatsächlich schließt die Wissenschaft den Alterungsprozess als Ursache weitestgehend aus. Der Zusammenhang erklärt sich über die tendenziell höhere Menge an benötigten Medikamenten mit steigendem Alter. Mundtrockenheit ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von Medikation aller Art. Ähnliches kann bei Patienten mit Krebsleiden festgestellt werden, die einer Chemotherapie oder einem Strahlenverfahren im Hals- und Rachenraum ausgesetzt wurden, da diese Bestrahlung die für die Speichelproduktion wichtige Kopfspeicheldrüse schädigen können.


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Auslöser Alltag

Gerade im Alter ist die einfache Ursache Dehydration ebenfalls nicht zu verachten. Ist zu wenig Flüssigkeit vorhanden, fährt der Körper zweitrangige Aktivitäten, wie die Speichelproduktion, herunter, um überlebenswichtige Systeme optimal zu versorgen. Eine solche Dehydration kann auch durch übermäßigen Alkohol- oder Kaffeekonsum entstehen. Ein weiteres Genussmittel, auf das man einen trockenen Mund zurückführen kann, ist Tabak. Der Rauch bewirkt eine Verengung der Blutgefäße in der Mundschleimhaut, was deren Durchblutung enorm erschwert und folglich zum Austrocknen führt. Denselben Effekt hat der Konsum von THC-haltigen Produkten, so wie Amphetaminen.

Leider ist Xerostomie jedoch nicht immer eine Nachwirkung von externen, leicht abstellbaren Ursachen. Viele Frauen klagen während der Wechseljahre über einen trockenen Mund. Die Ursache liegt dabei in den Veränderungen des Hormonhaushalts. Viele östrogenproduzierende Zellen liegen in der Mundschleimhaut. Sind diese in ihrer Funktion eingeschränkt, bedeutet das eine Veränderung der biologischen Rahmenbedingungen in der Mundhöhle, was wiederum zu Erkrankungen führen kann.


Mundtrockenheit als Begleiterscheinung medizinischer Umstände

Ein trockener Mund ist ebenso eine der Haupterscheinungen bei Menschen, die unter dem Sjögren-Syndrom leiden. Diese chronische Autoimmunkrankheit bringt den Körper dazu, die eigenen Speicheldrüsen anzugreifen. Die Erkrankung macht dabei allerdings nicht im Mund halt. Sjögren-Patienten benennen grundsätzlich auch trockene, juckende Augen und Nasenschleimhäute als Beschwerden. Weitere Anzeichen für ein Sjögren-Leiden sind Müdigkeit, Depressionen, Arthritis so wie das Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit).

Tatsächlich gilt Mundtrockenheit als Begleiterscheinung vieler chronischer Leiden. Darunter sind nicht nur Autoimmunerkrankungen wie AIDS. Auch Diabetiker machen Erfahrungen mit Xerostomie, ebenso wie Hepatitis-C-Patienten.

Die Ursachen für das trockene Gefühl können allerding auch ganz andere, banale, oder gar freudige Umstände sein. So gilt fehlender Speichel und ein trockener Mund als ein häufiges Phänomen, wenn eine Frau ein Kind erwartet und auch als früher Hinweis auf eine  Schwangerschaft. Ein weiterer Auslöser kann zudem simple Mundatmung im Schlaf sein. Der dabei permanent durch die Mundhöhle ziehende Luftstrom trocknet die Schleimhäute aus. Der Grund hierfür ist allerdings gerne mal ein simpler Schnupfen, der die Nasenatmung blockiert. Dieselbe Symptomatik erleben Schnarcher.

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Dr. Jan Wrede

Arzt, Berlin

Jan Wrede arbeitet als Arzt in Berlin. Er hat an der FAU Erlangen-Nürnberg und der Semmelweis-Universität, Budapest, Humanmedizin studiert. Bereits während des Studiums hat er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge, insbesondere zum Thema Schnarchen, verfasst.

Veröffentlicht am

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