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Was ist die optimale Schlafdauer?

Dr. Jan Wrede

Letztes Update am März 31, 2020

Erholsamer Schlaf – wie viele Stunden Schlaf brauchen wir, um morgens fit, wach und energiegeladen in den Tag zu starten? Es hält sich hartnäckig der Glaube, dass die optimale Schlafdauer mindestens 8 Stunden Nachtruhe beträgt. Der Großteil der Bevölkerung schläft jedoch nur zwischen 6 und 7 Stunden pro Nacht. Lesen Sie, wie viel Schlaf gesund ist!

Glaubt man medizinischen Studien zum Thema Schlaflänge, dann finden Sie mit 7 Stunden Schlafdauer einen erholsamen Schlaf. Die Studien haben zudem gezeigt, dass bereits 20 Minuten zu wenig die Leistungs- und die Erinnerungsfähigkeit beeinträchtigen können. Schlafstörungen äußern sich daher auch in verstärkter Tagesmüdigkeit, Unkonzentriertheit und schlechter Laune. Andererseits ist aber auch zuviel Schlaf nicht gut und wird als Risikofaktor für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen angesehen.


Die magische Zahl: so geht erholsamer Schlaf!

Die wohl größte Studie zum Thema “Optimale Schlafdauer” hat die Universität von Kalifornien in San Diego mit mehr als einer Million Teilnehmern über einen Zeitraum von 6 Jahren durchgeführt.

Die Ergebnisse liefern die magische Zahl zum perfekten Schlaf: Die Probanden, die etwa 7 Stunden pro Nacht schliefen, wiesen eine geringere Sterberate auf als jene, die kürzer oder länger im Bett lagen. Laut Dr. Kripke, der die Studie begleitete, sollte jeder Mensch versuchen, zwischen 7 und 8 Stunden Schlaf zu bekommen. Man kann diesen Wert als die optimale Schlafdauer bezeichnen.

In der Studie wurde weiterhin festgestellt, dass sich unsere kognitiven Fähigkeiten verbessern, wenn wir mindestens sieben Stunden schlafen. Das bedeutet, wir können nach 7 Stunden besser lernen, gucken, uns orientieren, Dinge wahrnehmen – ja sogar kreativer sein. Diese Fähigkeiten verschlechtern sich, sobald man länger als 8 oder weniger als 7 Stunden ruht. Außerdem steigt das Diabetesrisiko sowie die Gefahr an Übergewicht zu leiden bei Menschen, die mehr als 8 Stunden schlafen.


Das Alter bestimmt die optimale Schlafdauer

Nehmen Sie die 7 aber nicht als gegeben hin. Die optimale Schlafdauer hängt auch immer vom Alter ab:

Es ist völlig normal, dass Menschen über 65 Jahre mit 5 bis 6 Stunden Schlaf vollkommen ausgeruht sind. Schulkinder zwischen 6 und 13 Jahren hingegen brauchen etwa 9 bis 11 Stunden Schlaf, denn im Schulalter ist erholsamer Schlaf besonders wichtig. Das Gehirn speichert im Schlaf das Gelernte ab und verarbeitet es. Teenager sollten 8 bis 10 Stunden schlafen, da der Körper in diesem Alter schwer damit beschäftigt ist, seinen Hormonhaushalt umzustellen.

Die empfohlene Schlafzeit von 7 Stunden richtet sich demnach an Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren.


Experten-Tipp: Individuelle Schlafdauer

Finden Sie Ihre individuelle Schlafdauer heraus! Denn erholsamer Schlaf hängt stark von den Besonderheiten Ihres Körpers ab. Das geht am besten im Urlaub, wenn man mindestens 3 Tage am Stück nicht zu einer bestimmten Zeit aufstehen muss:

Gehen Sie ins Bett, wenn Sie müde sind und verzichten Sie am Abend auf Alkohol und Zigaretten. Schlafen Sie so lange, bis Sie ohne Wecker aufwachen und sich ausgeschlafen fühlen. Zählen Sie an allen 3 Tagen, die Stunden, die Sie geschlafen haben. Ermitteln Sie daraus einen möglichst genauen Mittelwert. Dieser Wert zeigt Ihnen, wie viele Stunden Ihr Körper für einen erholsamen Schlaf benötigt, damit Sie ausgeruht und fit in den Tag starten können. Wenn Sie beim Ermitteln Ihrer individuellen Schlafdauer auf Probleme treffen, weil Schlafstörungen Sie plagen, hilft Ihnen ein professioneller Schlafberater weiter.

Versuchen Sie sich konsequent an diese Zeiten zu halten – auch außerhalb des Urlaubs. Dazu müssen Sie eine optimale Schlafumgebung schaffen. Bemühen Sie sich, nicht mehr als eine oder zwei Stunden mehr zu schlafen – besonders am Wochenende. So schlafen Sie nachts besser ein und stehen morgens einfacher auf.

Es ist aber nicht nur die Schlafdauer, auf die es ankommt. Auch die Schlafqualität muss stimmen; und hier sollten Sie alles tun, damit sie entspannt und möglichst schmerzfrei ruhen können. Solche Störfaktoren können u.a. Schnarchen (sowohl das eigene Schnarchen, als auch das des Bettpartners), nächtliche Schmerzen (z.B. Gelenksschmerzen) oder ein gestörter Schlafrhythmus sein. Vor allem Schnarchen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen Krankhaftes Schnarchen äußert sich oftmals darin, dass Betroffene trotz ausreichender Schlafstunden völlig gerädert aufwachen. Hier können Schnarchtest (oder alternativ der Besuch beim HNO-Arzt) und Anti-Schnarchprodukte wie eine Schnachschiene, ein Anti-Schnarch Mundstück oder Nasenspreizer schnell helfen.

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Dr. Jan Wrede

Arzt, Berlin

Jan Wrede arbeitet als Arzt in Berlin. Er hat an der FAU Erlangen-Nürnberg und der Semmelweis-Universität, Budapest, Humanmedizin studiert. Bereits während des Studiums hat er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge, insbesondere zum Thema Schnarchen, verfasst.

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